Donnerstag, 15. April 2010

You make me weak.


Das trifft's wohl sehr gut.
Ich laufe durch die Straßen
und ich weiß, dass ich stark bin.
Das ich stark sein muss.
Ich halte das alles aus, irgendwie.

Es sind wie Magenkrämpfe.
Mal schwächer, mal stärker.
Ich höre nie auf an dich zu denken,
keine Sekunde meines Tages bist du nicht in meinem Kopf.
Aber es tut nicht immer weh,
zumindest nicht immer unerträglich weh.

Ich kann lachen und ich kann es ernst meinen,
ich kann mich freuen, über die kleinsten Dinge
und ich kann es ernst meinen.
Das zeigt doch, dass ich irgendwie stark sein muss.
Aber es wäre soviel leichter mit dir.

Manchmal weiß ich nicht weiter
und ich verzweifel
und ich zweifel,
an mir.
Aber es wird immer wieder besser
und dann wird es immer wieder schlimmer.

Trotzdem machst du es mir leichter,
indem du mir zeigst, dass du ohne mich leben kannst.
Es hilft, irgendwie.
Das hätte ich nicht gedacht.
Ich wollte immer so sehr, dass du ohne mich nicht kannst
aber jetzt, wo ich weiß wie es wirklich ist,
fällt es mir leichter loszulassen.
Nicht von dir, diese Gedanken werden immer da sein,
hab ich das Gefühl.
Sondern von der Hoffnung, die alles noch schwerer gemacht hat.

Ich hab mich vor 2 Jahren wirklich in dich verliebt
und es hat seitdem nicht aufgehört.
Aber man lernt damit zu leben, damit umzugehen
und es, auf eine Art und Weise, beiseite zu schieben.
Diese Einsamkeit tut weh,
aber ich weiß, dass ich gerade keinen anderen Mann lieben kann.
Dafür bist du zu oft in meinem Kopf.
"Immer" ist wohl zutreffender.

Das Problem ist,
dass du mich schwach machst
und ich schon 100 Mal an meine Grenzen gekommen bin,
seit ich dich liebe.

Wir sind nicht mehr im Kindergarten,
wir wissen was es heißt zu sagen "Ich liebe dich".
Wir kennen die Bedeutung und die Macht dieser drei Worte.

Aber weißt du,
ich liebe dich.


Mittwoch, 7. April 2010

Tag 1

Es ist komisch.
Ich würde gerne aufstehen,
duschen gehen, mich fertig machen,
losgehen in's Yaam, zu meinen Freunden,
heute Abend feiern gehen und einfach leben,
so wie vorher.
Aber ich kann nicht.
Irgendwie.
Da ist was, was mich abhält,
was mich liegen lässt während die anderen weitergehen.
Ich würde so gerne weiter kämpfen,
aber ich habe einfach keine Kraft mehr.
Da ist nichts was mich antreibt,
jeder Rest Sinn der sich versteckt hat ist verloren gegangen
und ich suche krampfhaft nach Antworten und Lösungen,
aber ich bleibe im Dunkeln stehen.
Manchmal fühle ich mich wie blind vor allem Guten.
Ich suche und suche und finde nichts was mich wach hält.

Ich bin aufgewacht, für ihn
um zu merken das die Welt in der ich erwacht bin
genau das war, wovor ich solche Angst hatte,
genau der Grund war, wieso ich hätte einfach weiter schlafen sollen.
Oder müssen.

Ich finde mich nicht wieder, nirgends.

"Es wird wieder gut." - natürlich.
Aber alle sagen das, als wäre es ihnen nie so gegangen wie mir gerade.
Man kann nicht denken, nicht fühlen, nicht mal mehr lieben.
Da ist immoment nichts.
Und am allerwenigstens der Gedanke daran,
dass es "wieder gut wird".
Ich weine und weine und manchmal weine ich nicht,
weil ich nicht mehr weinen kann und dann weine ich wieder,
weil ich kaputt gehe.
Ich kann nicht einmal Trost in meinen besten Freunden finden,
die täglich um mich herum sind und mir immer wieder hochhelfen..
wie soll mich dann damit abfinden zu sagen "Es wird wieder"?
Nein, so einfach ist das nicht
und das weiß jeder, nicht nur ich.
Ich muss warten und ich hab Angst.
Aber ich hoffe, dass habe ich die ganze zeit getan
und manchmal glaube ich, dass Hoffnung das einzige ist an dem ich mich noch festklammer.
Ich glaube, ohne sie würde ich schon längst nicht mehr stehen.
Wenn ich das überhaupt noch tue.


Ich gehe wieder schlafen, Welt.
Es wird das Beste sein.

Samstag, 3. April 2010

Who?



" Es ist merkwürdig.
Wenn man mich liebt,
ich meine, dann wenn's mir gut gehen sollte,
dann laufe ich weg.
Und dann wenn es weh tut,
dann klammer ich.
Als ob es unbedingt weh tun muss. "




Und ich lache.


Donnerstag, 1. April 2010