
Montag, 6. Dezember 2010
Freitag, 19. November 2010
Sonntag, 31. Oktober 2010
courage
"Weil ich es satt habe das dicke Mädchen zu sein, der man aus Mittleid sagt, dass sie nur etwas pummelig ist!! Ich will dünn sein! Und nicht nur das!! Ich will das sich Menschen nach mir umdrehen, weil sie mich für wahnsinnig dünn halten! Ich will so leicht sein, dass wenn ich mich vor anderen auf die Waage stelle nicht mehr diese peinliche Stille auftritt, bei der bloß niemand was sagen will, aber man doch das Flüstern der hinteren Reihen hört, wie man über mein Gewicht tuschellt!
Ich will so leicht sein, dass die Leute aus Bewunderung oder Sorge tuschelln! Ich will meine Knochen zählen können, meine Rippen sehen können und meine Hüftknochen sollen schön hervor stehen!"
Dienstag, 21. September 2010
Das Gedicht auf der letzten Seite.
Ich war auf der Suche nach alten Fotos und fand ein Buch mit Gedichten, die 1990 ein Mann meiner Mutter geschrieben hatte, dass ist jetzt 20 Jahre her. Vielleicht hatte ich nicht das Recht dazu, auch nur einen Blick in dieses Buch zu werfen, aber ich habe es getan. Ich habe jede einzelne Seite gelesen, mehr noch durchforscht, und habe die schönsten Worte, die ein Mann über die Liebe schreiben kann gefunden. Die letzte Seite dieses Buches hat mich zu Tränen gerührt. Jetzt frag' ich mich, wieso hab ich niemals von diesem Mann etwas gehört? Keine Geschichte, nicht mal eine Erinnerungen hat meine Mutter hoch kommen lassen vor mir. Das Gedicht auf der letzten Seite ist atemberaubend und ich möchte das es mehr zu lesen bekommen, als nur das Herz meiner Mutter...
Freitag, 18.05.1990
Tage im Mai, Teil 2
Voll von Energie, Wiedersprüchen, zärtlichem Streicheln, Küssen.
Dabei sein, -und doch - oft weit weg: bei dir.
Was soll ich tun?
Meine Zuneigung für dich läßt mich nicht in Ruh'.
Sie ist so klar, rein, unverfälscht und fest wie ein Anker
in meinem Herzen.
Egal was Du tust, unterlässt, egal was ich "unternehme", "unter-lasse"...
-Angst vor dem zuviel, mir selbst und meinem Gegenüber nicht gerecht zu werden.
Plötzlich, im gleichen Dilemma,
(wenn auch trotzdem nicht ganz vergleichbar, wie du vor Tagen...)
Tiefes Verständnis für Dich und Hoffnung auf Verständnis von Dir.
Zweifel - erreichen dich meine Worte noch?
Verstehst du sie?
Freust du dich nicht mich wiederzusehen?
Meine Sehnsucht, dich zu sehen,
mein Durst nach unverfälschten, zärtlichen Augenblicken mit dir ist ungebrochen!
Bin wie ein Wanderer in der Wüste, der eine Zeit in einer wunderschönen, fruchtbaren Oase verbracht, darin ein Stück Heimat erkannt hat,
welche sich nun in eine Fata Morgana zu verwandeln scheint..
Mein Durst ist nicht zu löschen von dem faden Wasser stachliger Kakteen am Wegrand...
Ich habe noch Tropfen des Wassers deiner Liebe auf den Lippen...
Lass mich nicht verdursten, meine Geliebte!
(PS: Diese Worte sind ehrlich gemeint, ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll!)
Samstag, 18. September 2010
Ich sitze auf dem Bett und weine mir die Augen aus dem Kopf,
seit gestern Nacht geht das so.
Ich bin weinend eingeschlafen, habe 3 Stunden schlafen können,
bin aufgewacht und es ging weiter.
Ich wünschte es würde nicht so weh tun,
ich möchte nicht wegen ihm weinen müssen.
Und trotzdem sitze ich hier und kann nicht aufhören.
Aufeinmal kommt meine 10.jährige Schwester und umarmt mich.
Eine Ewigkeit sitzt sie einfach da und umarmt mich
und dann sagt sie "Maxi, alles wird gut. Ich möchte nicht das du weinst."
Und jetzt sitze ich hier, es ist 21:30 Uhr und weine immernoch.
Dabei weiß ich das sie recht hat, mit ihren 10 Jahren,
und trotzdem tut es zu sehr weh um aufhören zu können.
Montag, 13. September 2010
ich erwarte nicht das du verstehst.
"Dass du nicht mehr bist
was du einmal warst
seit du dich für mich
ausgezogen hast.
Dass du alles schmeißt
wegen einer Nacht
und alles verlierst
war so nicht gedacht.
Du willst mich für dich
und du willst mich ganz.
Doch auf dem Niveau
macht's mir keinen Spaß.
Das füllt mich nicht aus,
ich fühl mich zu haus
nur zwischen den Stühlen.
Ich will doch nur spielen,
ich tu doch nichts.
Dass du wegen mir
irgendwen verläßt,
dass du manchmal weinst
weil es dich verletzt.
Dass es immer mal
jemand andren gibt
der sich hier und da
in mein leben schiebt.
Dass du dich verliebst
weil du's mit mir tust,
dass es dich so trifft
hab ich nicht gewußt.
Es war nie geplant
dass du dich jetzt fühlst
wie einer von vielen.
Dass du nicht mehr schläfst
weil es dich erregt
wenn ich mich beweg',
wie ich mich beweg'.
Dass du fast verbrennst
unter meiner Hand
wenn ich dich berühr,
hab ich nicht geahnt.
Ich steh nur so rum
tu so dies und das,
fahr mir durch das Haar
und schon willst du was.
Laß mal lieber sein
hab zuviel Respekt
vor deinen Gefühlen."
"Keine Utopie ist eine.
Und die Vorstellung von einer schönen Liebe ist eine schöne Vorstellung,
aber die meisten Zimmer haben vier Wände,
die meisten Straßen sind gepflastert und zum Atmen brauchst du Luft."
Mittwoch, 1. September 2010
Sag mir bitte nicht was ich tun soll.
"Leb dein Leben,
mach was aus dir,
denk an deine Zukunft!"
Wieso?
Wenn ich nicht kann, dann kann ich nicht.
Mir fehlt die Kraft dazu,
und der Wille.
Ich möchte hier nicht sein.
Ganz einfach.
Ich möchte nicht um mein Leben kämpfen müssen,
oder darum, was aus meiner Zukunft wird.
Es liegt mir nichts daran,
es liegt mir nichts an mir.
Mach mir Vorwürfe deswegen,
sag mir, dass geht so nicht weiter.
Ist schon okay.
Ich kenne das schon.
Nur bitte fang irgendwann an zu aktzeptieren,
dass ich mir selbst egal bin.
Wenn ich entscheiden könnte,
würde ich auf der Stelle tot umkippen.
Aber so einfach ist es nicht.
Ich höre mir lieber noch ein bisschen weiter von meiner Mutter an
was für ein schlechtes Vorbild ich für meine Schwester bin
und das ich aufhören soll mir die Arme zu zerritzen
und lieber weiter abnehmen soll.
Das nenne ich Leben.
Samstag, 7. August 2010
Du bist meine Schwäche.
und ich habe dich die ganze Zeit vermisst,
aber ich war so davon überzeugt gewesen,
dass ich jetzt stark genug bin und das ich ohne dich leben kann,
dass ich nicht gemerkt habe wie sehr ich dich brauche.
Ich bin nicht gläubig und so weit ich mich erinnern kann war ich es nie,
aber, Gott, wie oft ich schon dafür gebetet habe dass ich dich endlich so lieben kann,
wie ich es möchte und so von dir geliebt werde,
wie du es dir damals so erhofft hattest.
Vielleicht war ich blind oder naiv oder dumm,
vielleicht war ich auch alles davon,
aber ich dachte, ich bin bereit für neue Menschen,
für neue Männer in meinem Leben.
Gestern Nacht hat mir gezeigt das es nicht so ist.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Montag, 10. Mai 2010
Erfahrungsbericht: Psychiatrie
Sonne, was für ein ungewohntes Gefühl.
Wie unpassend, irgendwie.
Wer weiß, wie lange ich hier noch festgehalten werde.
"Festgehalten" ist ein guter Ausdruck.
Ich bin wie ein Vogel,
ich suche die Freiheit mit allem was ich tue,
in allem was ich tue.
Mit jeder Faser, könnte man sagen.
Wie ungewöhnlich hier alles ist,
wie unnormal und verrückt sich meine Aufzeichnungen
für Außenstehende anhören müssen.
Aber gut, von Normalität möchte ich hier auch nicht anfangen.
Gerade sitze ich draußen und genieße die Sonne und den Wind...
ich hab seit Dienstag davon nicht viel mitbekommen.
So ist das nunmal in der Kinder- und Jugendpsychiatrie,
ich bin gefangen.
Donnerstag, 15. April 2010
You make me weak.

Ich laufe durch die Straßen
und ich weiß, dass ich stark bin.
Das ich stark sein muss.
Ich halte das alles aus, irgendwie.
Es sind wie Magenkrämpfe.
Mal schwächer, mal stärker.
Ich höre nie auf an dich zu denken,
keine Sekunde meines Tages bist du nicht in meinem Kopf.
Aber es tut nicht immer weh,
zumindest nicht immer unerträglich weh.
Ich kann lachen und ich kann es ernst meinen,
ich kann mich freuen, über die kleinsten Dinge
und ich kann es ernst meinen.
Das zeigt doch, dass ich irgendwie stark sein muss.
Aber es wäre soviel leichter mit dir.
Manchmal weiß ich nicht weiter
und ich verzweifel
und ich zweifel,
an mir.
Aber es wird immer wieder besser
und dann wird es immer wieder schlimmer.
Trotzdem machst du es mir leichter,
indem du mir zeigst, dass du ohne mich leben kannst.
Es hilft, irgendwie.
Das hätte ich nicht gedacht.
Ich wollte immer so sehr, dass du ohne mich nicht kannst
aber jetzt, wo ich weiß wie es wirklich ist,
fällt es mir leichter loszulassen.
Nicht von dir, diese Gedanken werden immer da sein,
hab ich das Gefühl.
Sondern von der Hoffnung, die alles noch schwerer gemacht hat.
Ich hab mich vor 2 Jahren wirklich in dich verliebt
und es hat seitdem nicht aufgehört.
Aber man lernt damit zu leben, damit umzugehen
und es, auf eine Art und Weise, beiseite zu schieben.
Diese Einsamkeit tut weh,
aber ich weiß, dass ich gerade keinen anderen Mann lieben kann.
Dafür bist du zu oft in meinem Kopf.
"Immer" ist wohl zutreffender.
Das Problem ist,
dass du mich schwach machst
und ich schon 100 Mal an meine Grenzen gekommen bin,
seit ich dich liebe.
Wir sind nicht mehr im Kindergarten,
wir wissen was es heißt zu sagen "Ich liebe dich".
Wir kennen die Bedeutung und die Macht dieser drei Worte.
Aber weißt du,
ich liebe dich.
Mittwoch, 7. April 2010
Tag 1
Ich würde gerne aufstehen,
duschen gehen, mich fertig machen,
losgehen in's Yaam, zu meinen Freunden,
heute Abend feiern gehen und einfach leben,
so wie vorher.
Aber ich kann nicht.
Irgendwie.
Da ist was, was mich abhält,
was mich liegen lässt während die anderen weitergehen.
Ich würde so gerne weiter kämpfen,
aber ich habe einfach keine Kraft mehr.
Da ist nichts was mich antreibt,
jeder Rest Sinn der sich versteckt hat ist verloren gegangen
und ich suche krampfhaft nach Antworten und Lösungen,
aber ich bleibe im Dunkeln stehen.
Manchmal fühle ich mich wie blind vor allem Guten.
Ich suche und suche und finde nichts was mich wach hält.
Ich bin aufgewacht, für ihn
um zu merken das die Welt in der ich erwacht bin
genau das war, wovor ich solche Angst hatte,
genau der Grund war, wieso ich hätte einfach weiter schlafen sollen.
Oder müssen.
Ich finde mich nicht wieder, nirgends.
"Es wird wieder gut." - natürlich.
Aber alle sagen das, als wäre es ihnen nie so gegangen wie mir gerade.
Man kann nicht denken, nicht fühlen, nicht mal mehr lieben.
Da ist immoment nichts.
Und am allerwenigstens der Gedanke daran,
dass es "wieder gut wird".
Ich weine und weine und manchmal weine ich nicht,
weil ich nicht mehr weinen kann und dann weine ich wieder,
weil ich kaputt gehe.
Ich kann nicht einmal Trost in meinen besten Freunden finden,
die täglich um mich herum sind und mir immer wieder hochhelfen..
wie soll mich dann damit abfinden zu sagen "Es wird wieder"?
Nein, so einfach ist das nicht
und das weiß jeder, nicht nur ich.
Ich muss warten und ich hab Angst.
Aber ich hoffe, dass habe ich die ganze zeit getan
und manchmal glaube ich, dass Hoffnung das einzige ist an dem ich mich noch festklammer.
Ich glaube, ohne sie würde ich schon längst nicht mehr stehen.
Wenn ich das überhaupt noch tue.
Ich gehe wieder schlafen, Welt.
Es wird das Beste sein.
Samstag, 3. April 2010
Donnerstag, 1. April 2010
Mittwoch, 31. März 2010
Ich hab so vieles gelaubt.
und so wie's ist, so gehts nicht weiter.
Das Ende ist schon lang' geschrieben."
2 Sätze, für die ich ewig gebraucht habe sie zu verstehen.
Die ich schon im Winter 2008 hätte aktzeptieren müssen
und es nicht konnte.
Vielleicht haben wir zu viel versucht,
vielleicht zu wenig.
Vielleicht war da einfach nicht genug
und vielleicht war da auch einfach zu viel.
Manchmal findet man Menschen die man liebt.
So sehr, dass man abhängig von ihnen ist.
So sehr, dass man nicht mehr denken kann wenn sie vor einem stehen.
So sehr, dass man den Rest des Lebens mit ihnen verbringen möchte.
Manchmal liebt man jemanden zu sehr.
Ich hätte niemals gedacht, dass etwas härter sein kann,
als zu wissen, dass die Person die man liebt einen nicht liebt.
Aber das kann es, dass kann es sehr wohl.
"Er will mich nicht mehr lieben."
Ich hab gedacht, dass wär's.
Du wärst es.
Ich war mir sicher, irgendwann wird alles gut werden.
Bei uns, bei dem wer wir sind, wie wir sind..
zusammen sind/waren/niemals sein werden.
Aber so ist es nicht
und jetzt bin ich an der Reihe zu verstehen.
Dienstag, 30. März 2010
Desiree Duvringe - Automation.mp3
über dich.
Alles was mir einfällt.
Aber dieses Mal haben es
die Tränen nicht möglich gemacht.
Wie als wäre ich nicht mehr da.
Es ist eher wie ein wandeln, ein umher irren,
ein Muskelzucken im Wangenbereich..
ihr nennt es lachen.
Irgendwann wird sowas zur Gewohnheit.
dass ist ganz leicht.
Auch wenn die Art und Weise fragwürdig ist.
..die Sache ist nur,
ich möchte einfach nicht.










